Bessere Arbeitsbedingungen für Textilnäherinnen in Sicht

Um die Arbeitsbedingungen der Textilnäherinnen in den großen Textilproduktionen der Welt zu verbessern gibt es in erster Linie drei Ansätze:

  • Der Konsument kann sich informieren und nur Textilien kaufen, die unter akzeptablen Arbeitsbedingungen hergestellt werden
  • Der Textilhandel kann sich informieren und nur Textilien importieren, die unter akzeptablen Arbeitsbedingungen hergestellt werden
  • Die Bundesregierung kann Vereinbarungen mit den Regierungen der entsprechenden Länder treffen, damit diese durch Gesetze und Verordnungen auf die Textilindustrie ihres Landes einwirken, um akzeptable Arbeitsbedingungen für die Textilarbeiter zu schaffen

Der letztgenannte Ansatz wurde vor einigen Tagen erfolgreich von der Deutschen Bundesregierung umgesetzt. Nachzulesen unter: Artikel des BMZ

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Plattformen statt Hierarchien: Wie wir in Zukunft arbeiten werden

„Die vorherrschende arbeitsteilige Unternehmensorganisation ist ein Produkt der industriellen Revolution. Entgegen vieler Meinungen war ihre Entstehung zunächst nicht mit einer höheren Produktivität oder technischen Effizienz erklärbar. Wie der amerikanische Wissenschaftler Stephen Marglin in dem Aufsehen erregenden Artikel „What Do Bosses Do?“ schon in den 70er Jahren aufzeigte, war die Mischung aus Arbeitsteilung und Hierarchie vor allem mit der neuen Rollen des (kapitalgebenden) Managers notwendig geworden, der nun eine kontrollierende Rolle brauchte.

In der vorindustriellen Arbeitsorganisation bestand hierfür kein Bedarf: Arbeit wurde in der Gruppe erledigt. Auch der Meister beteiligte sich an der Arbeit und jeder Geselle konnte auch Meister werden. Änderungen in der Gesellschaft und Ökonomie machten diese durchlässige Organisation unbrauchbar: In der industriellen Revolution wurden auch viele ungelernte Arbeitskräfte wie Frauen und Kinder in die Fabriken gepresst, die nun „angeleitet“ werden mussten.

Dies sind die historischen Quellen unserer Arbeitsorganisation, die nun durch soziale Medien immer obsoleter wird. Die in den letzten Jahren schon durchlässiger und flacher gewordene Hierarchie bekommt nun eine Alternative. Eine neue Organisation entsteht durch die Kollaboration von „freien Produzenten“ im Netz: Angestellte klassischer Organisationen, …“

Weiterlesen auf :http://www.huffingtonpost.de/Ayad%20Al-Ani/plattformen-statt-hierarc_b_5021507.html

BGE (bedingungsloses Grundeinkommen)

Ein Argument gegen das BGE lautet, dass langweilige Arbeit nicht mehr erledigt würde, weil sie keiner machen wollte.

Eine mögliche Lösung wäre, dass jeder einen bestimmten, aber geringen Anteil an körperlicher, stupider und kreativer Arbeit leisten müsste. Die Zeit kann innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums frei eingeteilt werden.

Stellen wir uns einmal vor wir haben 10 Personen in Deutschland und davon haben noch vier Personen einen Arbeitsplatz, davon sind zwei die wirklich nur arbeiten im Sinne einer Bedürfnisbefriedigung, die anderen zwei haben nur noch einen Einkommensplatz und behindern eher die Wirtschaft als dass sie was sinnvolles machen, denken wir hier an die vielen Behördenbedienstete, wie zum Beispiel Bundesagentur für Arbeit, die Mitarbeiter der Argen, der Jobcenter, die Optionskommunen und und und…..

Sie haben in der Tat nur einen Einkommensplatz und behindern die Realwirtschaft, doch sie sind nicht die Gegner, vielmehr sind sie auch in diesem System gefangen.

Das heißt von 10 Leuten arbeiten eigentlich nur zwei, zwei haben nur noch einen Einkommensplatz, dann haben wir noch drei die Transfereinkommen beziehen, und dann haben wir noch die Rentner, und dazu kommt noch ein Sozialhilfeempfänger.
Das heißt von 10 Menschen arbeiten eigentlich real so oder so nur zwei, das ist der Ist Zustand, mit anderen Worten ein Einkommen ohne Arbeit ist uns eigentlich gar nicht fremd, was uns fremd ist ist die Bedingungslosigkeits, so der Unternehmer, Wirtschaftsexperte und Erfolgsautor Andreas Popp im Gespräch mit Michael Vogt.