Plattformen statt Hierarchien: Wie wir in Zukunft arbeiten werden

„Die vorherrschende arbeitsteilige Unternehmensorganisation ist ein Produkt der industriellen Revolution. Entgegen vieler Meinungen war ihre Entstehung zunächst nicht mit einer höheren Produktivität oder technischen Effizienz erklärbar. Wie der amerikanische Wissenschaftler Stephen Marglin in dem Aufsehen erregenden Artikel „What Do Bosses Do?“ schon in den 70er Jahren aufzeigte, war die Mischung aus Arbeitsteilung und Hierarchie vor allem mit der neuen Rollen des (kapitalgebenden) Managers notwendig geworden, der nun eine kontrollierende Rolle brauchte.

In der vorindustriellen Arbeitsorganisation bestand hierfür kein Bedarf: Arbeit wurde in der Gruppe erledigt. Auch der Meister beteiligte sich an der Arbeit und jeder Geselle konnte auch Meister werden. Änderungen in der Gesellschaft und Ökonomie machten diese durchlässige Organisation unbrauchbar: In der industriellen Revolution wurden auch viele ungelernte Arbeitskräfte wie Frauen und Kinder in die Fabriken gepresst, die nun „angeleitet“ werden mussten.

Dies sind die historischen Quellen unserer Arbeitsorganisation, die nun durch soziale Medien immer obsoleter wird. Die in den letzten Jahren schon durchlässiger und flacher gewordene Hierarchie bekommt nun eine Alternative. Eine neue Organisation entsteht durch die Kollaboration von „freien Produzenten“ im Netz: Angestellte klassischer Organisationen, …“

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